Zentrum für Neuropathologie und Prionforschung
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Brain-Net Deutschland

Brainnet Deutschland


Das Zentrum für Neuropathologie und Prionforschung der LMU München ist die koordinierede Zentrale des Brain-Net Deutschland (Referenzzentrum für Erkrankungen des ZNS). In diesem Netzwerk von mehreren  universitären Hirnbankzentren in Deutschland werden neurologische und psychiatrische Krankheitsbilder neuropathologisch klassifiziert und Hirngewebe für die Forschung gesammelt.

Als Sitz der Gesamtorganisation ist das Institut für Neuropathologie verantwortlich für:

  • Koordination und Administration des Netzwerks
  • Datenverwaltung, Datensicherheit und Datenschutz
  • Weiterleitung von Gewebeanfragen
  • Formale Abwicklung des Brain-Net gegenüber dem Projektträger
  • Öffentlichkeitsarbeit

Ziel und Aufgabe des Brain-Net sind:

  • die Sammlung von klinisch und neuropathologisch gut charakterisierten  Hirngewebsproben
  • die Standardisierung neuropathologischer Diagnosen nach international anerkannten Kriterien
  • die Schaffung einer Grundlage für zukünftige Forschungsprojekte mit genetischen, epidemiologischen,  biometrischen und anderen Fragestellungen zu neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen

Jedes der Zentren hat thematische Schwerpunkte. An der Neurobiobank München sind die Themenschwerpunkte Restless Legs Syndrom, Parkinson Krankheit und dementielle neurodegenerative Krankheiten lokalisiert.

Seit dem 01.07.2011 wird das Brain-Net nicht mehr vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMB+F) gefördert. Deswegen können wir Gewebeanfragen nur noch bearbeiten, wenn wir eine Aufwandsentschädigung erheben.

Das Brain-Net arbeitet eng mit zahlreichen Selbsthilfegruppen, unter anderem mit der Deutschen Restless Legs Vereinigung, sowie mit den Kompetenznetzen Parkinson, Demenz, Schizophrenie und Depresssion und Suizidalität zusammen.